pilze und bakterien

Würmer, Frosch frisst nicht, Chytrid-Pilz...

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pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Sonntag 18. Dezember 2011, 11:08

habe auf hamm 4 litoria infrafrenata gekauft und dummerweise erst zusammen in quarantänae (ja ich weiß, dummer anfängerfehler und muss gleich schief gehen) jetzt natürlich getrennt. einer ist auf einem auge blind und das sah anfangs mechanisch, bzw. angeboren aus, jetzt kann ich jedoch weißgraue flecken erkennen die sich ausbreiten.. habe die tiere natürlich als nachzucht gekauft jedoch nachträglich gelesen das diese art oft wildgefangen als nachzucht verkauft wird. meine terrarien sind alle mit bacillus subtillis , bacillus amyloliquefaciens und einen völlig ungefährlichen mykhorizzapilz in grosen mengen und mit kleinen mengen 2er trichodermia arten infiziert zur vorbeugung. ich habe damit nur gute erfahrung gemacht da dies rein pflanzensymbiotische mikroorganismen sind die antibiotische substanzen wie biotin an ihr umfeld abgeben (im gegensatz zum gentech biotin in aufbauprodukten von denen mein hund immer durchfall bekommt...) und krankheiten verdrängen.somit ist terrarium desinfizieren ausgeschlossen. ich habe mir methylenblau und malchitgrun bestellt da die kombiebehandlung besser sein soll für den kreislauf und will die konzentration für fische in alle meine badebecken machen da ich angst um ausbreitenden chytrid habe.das heist bei bufo marinus, bufo melanostictus, bufo alvarius, litoria cearulea, litoria infrafrenata, ceratophrys cranwelii ,phyllomedusa lemur, zusätzlich dacht ich die ceratophrys und die befallenen infrafrenata mit lamnisil zu behandeln wie ash vorschlägt.auserdem werde ich am mo einentierärztlichen rat einholen...

nach dem ganzen nervösen sorgenschwall jetzt meine konkreten fragen:

1.haltet ihr diese behandlung für aussichtsvoll?

2.muss ich meine 3.1 alvarius sofort aus dem winterschlaf holen und behandeln?

3. weiß irgendjemand was von einer unverträglichkeit einer meiner tiere auf angegebene behandlung?

hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!bitte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :( :( :(

Quak
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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Quak » Sonntag 18. Dezember 2011, 12:01

Hallo,

L. infrefrenata ist momentan tatsächlich von mindestens einem Züchter als deutsche NZ mit 2,5-4cm zu haben. Anbieter von NZ kenne ich aktuell zwei.

Das Auge ist, soviel ich weiß, kein typischer Ort für einen Befall mit Chytrid, diese Art ist ja offenbar auf Keratin angewiesen und das findet man bei Fröschen wohl nur an den Füßen und dort, wo Beine und Arme am Rumpf reiben. So steht es zumindest bei Wikipedia.

Ich würde am Mo bei Exomed anrufen und klären, wie du denen eine sinnvolle Probe zusenden und einen Test machen lassen kannst. Da selber auf eigene Faust jetzt rein auf Verdacht zu behandeln, schadet möglicherweise mehr als es nützt.

Wenn die vier in Quarantäne sitzen (wobei ich denke, es spricht nichts dagegen, die 4 Tiere zusammen in Quarantäne zu setzen, sie saßen davor ja sicher auch zusammen im selben Behälter, d.h. was der eine hat, hat der andere höchstwahrscheinlich auch), dann hast du doch sicher Einweghandschuhe usw. benutzt, um Übertragungswege auszuschließen, also sollte ein Befall bei deinen anderen Arten eigentlich ausgeschlossen sein.

Deine Überlegungen von wegen Desinfektion usw. hab ich leider nicht verstanden. Positive Mikoorganismen kann man doch nach einer Desinfektion wieder ansiedeln, es macht doch keinen Sinn, die zu schützen, wenn man damit gleichzeitig Krankheitserreger schützt!?

Grüße

catweazel
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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Sonntag 18. Dezember 2011, 12:30

meine tiere sind 4 cm groß jipee sind sie warscheinlich aus der nachzucht.
vielen dank erstmal, werd mich am mo auch an exoterra wenden und an tierarzt.
nochmal genaue erklärung zur mikrobiologie:
ich fahre mindestens 3 monate vor tierbesatz meine terrarien mit diesen mikroben und den pflanzen ein die dann eine stabile symbiose und ein gesundes ökosystem schaffen ohne weitere zugabe von sporen. diese produzieren antibakterielle, antivirale und funghizide biochemikalien gegen anerobe keime (krankheiten und fäulnisserreger) sie befallen auserdem alle möglichen keimherde wie kot und futterreste schneller und machen dünger draus. dieses gleichgewicht gilt es jedoch erst zu bekommen, denn nach einer desinfektion haben gerade die anaeroben keime ein leichtes spiel weil über die keime hinweg auch die biologisch stabiliserende wirkung der gewollten mikroben zerstört wird die diese zum eigenständigen leben brauchen (grobes beispiel ph wert).
jetzt verstanden?
wenn nicht gerne fragen, erkläre noch ausführlicher

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von mr crabs » Sonntag 18. Dezember 2011, 13:19

Hallo,
Ich hatte mal eine Bakterieninfektion bei Pfeilgiftfröschen.
Alles fing an mit einer kleinen grauen stelle die sich dann immer weiter ausbreitete und später sogar schwarz wurde.
Natürlich bin ich gleich zum TA. Nach den untersuchungen und einer Fehlbehandlung wurde dann herausgefunden was das für Bakterien sind und ich musste die Frösche Täglich 3 Std in einer Byltrill (weiß net mehr wie das hieß genau:-) Lösung baden.
Nach einiger zeit verschwand das dann.
Also ohne das du weißt was das ist könntest du sie höchstens zum verlangsamen des prozesses in etwas antibakteriellen Baden.
Aber sieh liebr zu das du schnell zu einem TA kommst der vernümpftig herausfinden kann was ihnen hilft.

Ach ja das thema mit dem einlaufen einess beckens ist jaa so ein streitthema:-D

Gruß Felix

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Quak » Sonntag 18. Dezember 2011, 18:06

Hallo,

wie du dir das so vorstellst, hab ich schon kapiert. Ich schreibe mir hier im Forum ja schon eine Weile die Finger wund, um den Leuten klar zu machen, dass Laub, Moos und Laubwalderde ein besserer -weil belebter- Bodengrund ist als das sterile Kokosfaserzeugs. Soweit wie du würde ich aber nicht gehen, das geht ja schon ziemlich heftig in Richtung Esoterik.

Trotzdem, wenn zwischen all den nützlichen Mikroorganismen Eier parasitischer Würmer, Sporen pathogener Pilze oder ähnliches zu finden sind, dann muss die Einrichtung meiner Ansicht nach auf alle Fälle komplett entsorgt, desinfiziert und dann neu eingerichtet werden.

Das ist ja im Prinzip wie im Aquarium, wenn man da Antibiotika einsetzt, sind auch die Filterbakterien hin (bzw. entfernt man die zumindest aus dem Filter vorab selber), deshalb muss man nach der Behandlung den Filter wieder animpfen. Würde aber doch keinen Sinn machen, die Fische an einer bakteriellen Seuche zugrundegehen zu lassen, nur um die Filterbakterien zu retten.

Auf irgendwelche Selbstheilungskräfte deines künstlichen Ökosystems zu bauen, könnte je nach Erreger jedenfalls ziemlich in die Hose gehen. Das liegt u.a. daran, dass die Wirtsdichte in deinen Terris zig mal höher ist als in der Natur.

Grüße

P.S.: Exoterra ist was anderes als Exomed.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Dienstag 20. Dezember 2011, 19:44

sorry wollte natürlich das labor un nicht den terraherstell kontaktieren, aber hat sich geklärt durch rücksprache mit fachleuten, temperatur war nur 2 grad zu wenig und die grauen flecken waren nur die alte haut :§§: die ist jetzt gefressen un weg un fressen tun se auch wieder. so, jetzt danke erstmal für die tipps und die ernstgemeinte kritik, und amphiebienmäßig hab ich auch echt respekt vor eurem wissen und hab mal wieder bewießen dass ich ein blutiger anfänger bin(sonst braucht ich ja nich so blöde hyppochondrie an meinen fröschen auszuleben weil ich es besser wüsste lol) aber esotherik ist nicht wissenschaftlich belegbar und was neu oder unverständlich ist nicht zu hinterfragen ist fahrlässig und beruht eher auf glaube (=da nicht wissen :^^: ) als wissenschaftlich und in pflanzenbiologie selbst nachgeprüften studien. und übrigens moos ist deswegen so gut( solange lebendig) weil es biofunghizide produziert und ähnlich ist pininrinde funghizid turch tanninharz. der geruch von gesunder laubwalderde entsteht durch das von mikroben produzierte biotin und ich würde lieber nadelwalderde wegen des restes an tanin darin nehmen. selbst viele gartenbaubetriebe glauben wie du nicht an die neuen studien und die unglaublichen möglichkeiten die sich aus einer kontrollierten mikrobiologie ergeben. das war bei einsteins relativitätstheorie auch der fall jedoch konnte sie bis heute niemand wiederlegen...
und übrigens das mim biotin is auch war die meiste industriell hergestellten vitaminpräperate, hundefutter und lebensmittel mit biotin oder citronensäure enthalten diese stoffe aus der gentech zucht von mikrorganismen
wie ihr seht tun großkonzerne schon viel länger im verborgenen mikroben gezielt nutzen also muss was dran sein :^^:
Zuletzt geändert von catweazel am Dienstag 20. Dezember 2011, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Dienstag 20. Dezember 2011, 20:03

um nochmal auf die natur einzugehen, man endeckte die wichtige rolle dieser fraktion von mikroben in der natur erst vor kuzer zeit (ihre fruchtkörper sind mini) und stellte auch bald darauf fest das sie weltweit zurückgehen durch bodenversauerung und vergiftung. viele arten davon werden wohl ausgestorben sein bevor sie endeckt sind und somit geht eine wichtige stabilisierende kraft flöten was sicherlich einen nicht unerheblichen teil des waldsterbens(teufelskreiß saurer regen) und vielleicht auch einen teil des amphiebiensterbens ausmacht.
ein eindeutig belegbarer faktor für die starke abhängigkeit des höhern lebens von mikroben ist die tatsache das vitamin b12 von dem jedes komplexeres lebewesen existensiel abhängig ist auf diesem planet früher wie heute ausschließlich von mikroben produziert werden kann.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Quak » Mittwoch 21. Dezember 2011, 18:30

Hallo,

naja, jetzt mach dich nicht kleiner, als du bist, bei einem neu erworbenen Tier kann es immer mal passieren, dass man das eine oder andere falsch interpretiert, und bei Neuzugängen ist dank Chytrid & Co heutzutage wohl auch jeder ziemlich angespannt, schließlich will keiner seinen Bestand durch irgendeine Seuche verlieren. Gut jedenfalls, dass du die Sache geklärt und nicht gleich bei all deinen Tieren zu Methylenblau und Malchitgrün und damit zum chemischen Rundumschlag gegriffen hast.

Zum Thema Mikoorganismen:

Dass das, was du aufgezählt hast, alles "Pflanzennützlinge" sind, wird kaum einer bezweifeln (ob man sich diese Allerwelts-Organismen fürs Terrarium extra kaufen muss, wahrscheinlich schon eher). Trichoderma z.B. ist als Gegenspieler phytopathogener Pilze im Bereich der Rhizosphäre allgemein bekannt, d.h. der Pilz umwächst die Wurzeln und schützt sie dadurch vor einem möglichen (späteren) Befall durch krankheitserregender Pilze. Aber Trichoderma schützt die Pflanze nicht vor einem Pilzbefall etwa der Blätter und schon dreimal nicht einen Frosch vor Chytrid, weil die Wirkungsweise sehr speziell ist, beugt also mitnichten gegen Froschkrankheiten vor.

Klar ist auch, dass Mikroorganismen das für uns lebensnotwendige Biotin produzieren und dass es ohne Mikroorganismen kein Leben auf der Erde gäbe - außerdem kein Bier, keinen Wein, keinen Essig, kein (gesäuertes) Brot, keinen Joghurt und keinen Käse. Letztere nur zu dem Punkt, dass "großkonzerne schon viel länger im verborgenen mikroben gezielt nutzen". Aber schon mal überlegt, warum eine OP in einem sterilen OP-Saal durchgeführt wird und nicht im Wald?

Wie gesagt, ich bin selber sehr dafür, natürlichen statt (weitgehend) sterilen Bodengrund ins Terrarium einzubringen, um einen Abbau von Stoffwechselendprodukten, Häutungsresten usw. zu gewährleisten, aber man sollte meiner Meinung nach daraus nicht mehr machen wollen, als es ist. Für mich hört sich das jedenfalls alles sehr danach an, als wäre da die Geschichte vom Säureschutzmantel der menschlichen Haut und von der Hautflora auf die Natur an sich bzw. das "Ökosystem" Terrarium übertragen worden. Das wäre -wenn es denn so ist- reine Esoterik und steht damit in einer komplett anderen Kategorie als Einsteins Relativitätstheorie.

Du mischst halt auch viele Einzelfakten (die stimmen) mit Irrtümern (Walderde z.B. riecht nach Geosmin, das ist ein bicyclischer Alkohol, der von Myxobakterien und Streptomyces produziert wird, nicht nach Biotin, das wiederum kein Antibiotika ist, sondern Vitamin B7 bzw. Vitamin H) und -in meinen Augen- reichlich abstrusen Vorstellungen. Ein Tütchen Sporen ins Terrarium schütten z.B. hat ja mit einer "kontrollierten mikrobiologie" nichts zu tun, wenn du ein Tütchen Margeritensamen in eine Gartenecke schüttest, ist das für sich allein genommen schließlich auch kein Garant dafür, dass dort die nächsten 15 Jahre üppige Margeritenbestände und keine Brennnesseln wuchern werden. Nicht umsonst ist dort, wo Mikroorganismen kontrolliert eingesetzt werden, also z.B. in der Käseherstellung, ein hohes Maß an Kontrolle, Hygiene usw. notwendig.

Nadelwalderde ist so eine Sache. Erstens sind da häufig noch unverottete Nadeln drin enthalten, welche die Schleimhäute von Fröschen eventuell verletzten oder zumindest reizen können. Zweitens gelten Bestandteile der Harze (z.B. Kolophonium) schon für Menschen als gesundheitsschädlich, dürften für -sicher diesbezüglich weit empfindlichere- Frösche also auch nicht empfehlenswert sein. Und drittens findet man -falls man darauf Wert liegt- meines Wissens darin keine Tannine, da diese Gerbstoffe bei uns vor allem in Laubbäumen wie z.B. Eiche, Kastanie, Birke und Walnuss vorkommen.

Grüße

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Donnerstag 22. Dezember 2011, 02:24

ich sehe schon du hast gegoogelt und in wiki geblättert, aber das ist kein fachwissen.
ich werd die nächsten tage nochmal eine ausführlichere erklärung abgeben ...

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Quak » Donnerstag 22. Dezember 2011, 09:42

Bisschen Wiki, etwas Allgemeinbildung und ein abgeschlossenes Biologiestudium (inkl. Mikrobio). Google war nicht nötig.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Nobi » Freitag 23. Dezember 2011, 07:00

catweazel hat geschrieben:ich sehe schon du hast gegoogelt und in wiki geblättert, aber das ist kein fachwissen....
Hallo,

Ich als Laie habe gemerkt, dass Quak das nichtg ergooglet hat, sondern es sich zum Großteil einfach wirkliches Wissen ist. Ihm dann "kein Fachwissen" zu unterstellen ist schon etwas weit hergeholt.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Sonntag 25. Dezember 2011, 15:52

so ich will niemandem etwas unterstellen und ich war anfangs genauso skeptisch(außerdem würde ich milch oder zucker faulen lassen nicht kontrolliert nennen). ich komme aus dem gartenbau und einige fehler bzw eher veraltete daten die ich wohl aus meinem fachkunde buch fachkunde für gärtner habe. ich habe jedoch langjährige wachsame berufserrfahrung hinter mir und auch lange zeit mikroorganismen und düngemittel verkauft und in vielen gärtnereien aufmerksam beobachtet.
mein resultat für den gartenbau ist mitlerweile das fast alle pflanzen aerobe mikroben und pilze mehr benotigen als stetige düngergaben (das trifft auch für circa 95 prozent meiner kunden zu, der rest bleibt skeptisch ). und nur wiel etwas antibiotisch wirkt, bezeichne ich es nicht als antibiotika, eher antiseptikum. das machte mich an deiner aussage stutzig... vielleicht drück ich mich ja zu bäuerlich aus aber alles was ich studiert hab, hab ich in meiner freizeit studiert.
ich hab schon erste effekte in der terraristik. tiere werden deutlich belebter, farben hellen auf, bei bufo marinus beschleunigt sich die häutung und wenn das bdewasser trüb ist wird es bei nachgabe schnell klarer(muss zirkulieren und wasserpflanzen nötig).und meine erde (torf aus baumarkt +pinienmulch) riecht original nach wald.
der kot zerstzt sich innerhalb weniger tage wenn er einmal pro woche in das substrat gegossen wird.
ich bin nichtmehr im verkauf und trotzdem noch überzeugt und werde im garten wie in der terraristik immer überzeugter
und der vergleich mit der esotherik passt mir garnicht denn ich glaube an nichts was sich nicht erklären lässt
Zuletzt geändert von catweazel am Montag 26. Dezember 2011, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Sonntag 25. Dezember 2011, 16:05

wegen dem tannin nochmal, bin mir mit dem namen nichtmehr sicher könnte falsch sein, aber der pilzhemende stoff ist unter allen pilzuchtern wohl bekannt und kommt vorrallem in nadelhölzern vor, die sich daher kaum bis garnicht für die meisten pilzzuchten eignen

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von catweazel » Montag 26. Dezember 2011, 11:52

biotin wird wohl aber auch nicht direkt antiseptisch wirken haste reccht aber antioxidant, ich glaube diese fixe idee hatte ich von ner hundefutterverpackung???
möglicherweiße fördert es antiseptische sekrete im stoffwechsel? stärkt auf jeden fall epidermis und so immunabwehr

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Re: pilze und bakterien

Beitrag von Quak » Donnerstag 29. Dezember 2011, 15:14

Unsinn.

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