Ja, oftmals werden die Eier nicht verdaut. Insbesondere bei Jungtieren, ist mir das häufig aufgefallen. Wahrscheinlich geht ihr Stoffwechsel einfach zu flott voran. Oder den Tieren fehlen im Allgemeinen Enzyme zur Spaltung der Proteine, die so ein Grillenei aufbauen. Ich weiß leider jetzt nicht, ob das sogar eine Chitinverbindung ist.... .
Man sollte sich sowieso öfter mal den Kot ansehen. So erhält man auch ein Gefühl über Färbung, Geruch und Konsistenz....kann ganz praktisch sein.
Wenn man ihn auseinanderpflückt, findet man häufig noch unverdaute Chitinhaltige Strukturen, wie Grillenbeine oder den Kopf, der ein besonders stark ausgeprägtes Exoskelett aufweist.
Das mit der Kunststoffplatte hab ich früher immer gemacht. Man kann z.B. bei kleinen Tieren auch den Deckel von einer Heimchendose nehmen, obwohl da durch den gewölbten Rand Verletzungen entstehen können. Ansonsten laufen die Grillen dann da drüber und der frosch nimmt das Beutetier einfach von der glatten Fläche.
Ich habs neulich auch bei irgendwem aus dem fatfrogs-forum gelesen - scheint also nicht nur bei mir funktioniert zu haben....
Hatte ich aber wirklich bloß bei einem Tier, weil es ständig das halbe Bodensubstrat gefressen hat.
Edit: Achja, sie legen die Eier natürlich nicht, wenn sie schon gefressen wurden. Die Grilleneier sind ja nich mit einem Ruck auf einmal da, sondern entwickeln sich im Grillenkörper, bis der Zeitpunkt der Eiablage gekommen ist. Fütterst du jetzt diese adulten Grillen, werden die Grillen zersetzt, wobei schlecht verdauliche Bestandteile übrig bleiben.... .
@ HEimchengrab - danke

- aber frag mich mal was über Schlangen...
Gruß
Martin